| Weihnachten - Heidnisch? Christlich? Kapitalistisch? |
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Die Geschichte des Weihnachtsfestes
Eines gleich vorweg: Die Ursprünge des Weihnachtsfestes liegen weder in Bethlehem, noch sind sie in der christlichen Religion begründet. Die ersten Christen kannten ein derartiges Fest noch nicht einmal. Vielmehr sind die Wurzeln von Weihnachten in den alten indogermanischen Naturreligionen zu suchen. Bereits Jahrhunderte vor der Ausbreitung des Christentums waren Vorläufer des Weihnachtsfestes in allen indogermanischen Regionen und auch anderorts verbreitet. Die Griechen feierten die Geburt des Lichtgottes "Soter", die Ägypter huldigten "Horus" und die Iraner feierten wie die alten Römer die Ankunft ihres Licht- und Sonnengottes "Mithras". Bei unseren direkten Vorfahren, den Germanen und Kelten, war dieses Fest unter dem Namen "Jul" bzw. "Yule" bekannt, wobei sich im mitteleuropäischen Sprachraum über die Jahre die Bezeichnung "Wintersonnenwende" etabliert hat. Für die Germanen war das Julfest eines der heiligsten Feste überhaupt. Unsere Ahnen feierten dabei den Sieg des Lichtes gegen Kälte und Finsternis. Es war das Fest der Wiedergeburt der Sonne, die alles zu neuem Leben erweckt.Seinen Ursprung hat das Fest in der germanischen Zeitberechnung. Die Germanen kannten das Mond- und das Sonnenjahr, wobei sie in Mondzyklen (ca. 29,5 Tage) rechneten. Da das Sonnenjahr aber 365 Tage hat, das Mondjahr aber nur 354, besteht eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Die 12 Nächte sind die 12 Weihnächte oder auch 12 Rauhnächte, die Zeit „zwischen den Jahren". Die nordischen Raunächte verbrachte man mit langen geselligen Abenden in den nachbarlichen Bauernhöfen und es war Brauch, dass jeder Gast sein Holzscheit für das Herdfeuer mitbrachte. Der jeweilige Gastgeber bot das sogenannte Julbrot an, das die Form einer Sonne, eines Sterns oder einer Mondsichel hatte und sicher der Vorläufer der typisch deutschen oder österreichischen Weihnachtsplätzchen ist. Die "Raunächte" waren im hohen Norden die Nächte um die Wintersonnenwende, wo tagelang, ja wochenlang die Sonne nicht aufgeht. In dieser "rauen", dunklen Zeit wartete man auf das wiederkehrende Sonnenlicht, das man durch eine zunehmende Zahl von Kerzen zu ersetzen suchte. Der Adventkranz wie auch der kerzenhelle Tannenbaum (in Gedenken an Wotan, der sich der Sage gemäß in eine Fichte verwandelt) sind also ursprünglich heidnische Bräuche, ebenso wie die Geschenke, die wir heute unter dem Baum finden und die auf den alten Brauch des "Julklapp" zurückzuführen sind. Woher stammt das Wort „Weihnachten"? Auch die etymologische Herkunft des Wortes „Weihnachten" hat nichts mit dem Christentum zu tun, sondern ist ebenfalls heidnisch-germanischen Ursprungs. Weihnachten heißt "Heilige Nächte" (althochdeutsch „wîhe nahten") und ist schon an seinem Wort erkennbar als Erbgut der heidnischen, vorchristlichen und artgläubigen Zeit. Demgegenüber stehen die Bezeichnungen für das Weihnachtsfest in den romanischen Sprachen: Die französische Vokabel "Noel", eine Raffung des lateinischen "natalis" (dt. "Geburt"), weist darauf hin, dass an diesem Tag die Geburt Christi gefeiert wird. Ebenso ist dies bei dem Italienischen "Natale" und dem Spanischen "Navidad" der Fall. Wir Deutschen hingegen feiern "Weihnachten", was wörtlich bedeutet: "in den gesegneten Nächten". Christliche Einflüsse Wie kam es dann aber dazu, dass heute Weihnachten für ein christliches Fest gehalten wird? Im Grunde ist die Erklärung ganz einfach: Die hohen Würdenträger der Kirche machten sich in den Jahren, als sich das Christentum in Europa allmählich als Religion etablierte Gedanken, wie man die ungläubigen Heiden doch am besten zum Wüstengott Jesus hin bekehren könne. Und es musste ihnen klar sein, dass die uralten, überlieferten Traditionen nicht so ohne Weiteres aus dem Bewusstsein der Menschen zu tilgen und durch andere Rituale zu ersetzen waren. Also musste man sich die alten Bräuche zu nutzen machen und sie mit christlicher Symbolik aufladen. Da kam die Wintersonnwendfeier, welche ja im ganzen Abendland verbreitet war, gerade recht. Entstehungsgeschichtlich wurde dann zum ersten Mal im Jahre 325 Weihnachten im christlichen Festverzeichnis erwähnt. Papst Julius, welcher in den Jahren 337 bis 354 die Macht inne hatte, legte den Geburtstag Jesu dann willkürlich auf den 25.Dezember fest, den Tag, an dem die Römer ihr Sonnwendfest feierten. Willkürlich deshalb, da in den ältesten Urkunden der Christenheit ganz andere Tage in Erwähnung gezogen wurden, die meistens um den März herum lagen. Karl der Große machte im 8. Jahrhundert das Christentum zur Staatsreligion des Frankenreiches und ließ heidnische Sitten und Bräuche bei Todesstrafe verbieten. Der alte Glaube und seine Riten waren jedoch trotzdem nicht aus der Welt zu schaffen. Im 12. Jahrhundert wurden schließlich die alten germanischen "Rauhnächte" gesegnet, also christianisiert. Das Fest der Geburt Christi als Symbol des Lichtes der Welt nahm damit in Datum und Bräuchen die Stelle eines alten germanischen Festes ein. An sich müsste die Geburt von Jesu also am 21.12. jeden Jahres gefeiert werden. Jedoch wurde im Spätmittelalter durch eine Kalenderreform der Kalender umgestellt, wobei man allerdings falsche Berechnungen anstellte und sich um vier Tage verrechnete. Deswegen wird in der westlichen Welt "die Heilige Nacht" am 24.12. und Weihnachten am 25.12. und nicht am 21.12. gefeiert. Dadurch gibt es wiederum für die volkstreuen Kräfte die Möglichkeit, die Wintersonnwendfeier als "Vorweihnachtsfest" im größeren Kmeradenkreis außerhalb der Familie zu begehen, ohne in familiäre Terminkonflikte zu geraten. Weihnachten im 3. Reich In der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft stand zum Einen in Bezug auf Weihnachten der soziale, die Volksgemeinschaft stärkende Charakter im Vordergrund. Im Zuge dessen wurde bereits 1933 das "Winterhilfswerk des Deutschen Volkes" (WHW) gegründet. Erklärtes Erziehungsziel war die Stärkung der Volksgemeinschaft. Das deutsche Volk sollte sich als Schicksals- und Opfergemeinschaft erfahren und bewähren. Zum Anderen wurde durch diverse Großveranstaltungen und die Wiedereingliederung alter germanischer Bräuche eine Säkularisierung (also Loslösung von der Religion) des Weihnachtsfestes vorangetrieben. Das gemeinschaftliche Bekenntnis zu Führer und Volksgemeinschaft wurde durch zentrale nächtliche Feierstunden im Freien ins Zentrum gerückt, ebenso erhielt das Helden- und Totengedenken wieder Eingang in die Feierlichkeiten.
Eine Verbindung zwischen der Wintersonnenwende und dem Familienfest am Heiligen Abend stellte ein 1939 vorgeschlagener Brauch, die "Heimholung des Feuers", dar. Am bewachten Sonnenwendfeuer holten am Weihnachtsabend Kinder mit selbstgebastelten Laternen das "Licht der Gemeinschaft" in jedes Haus, um dort die Kerzen des eigenen Weihnachtsbaumes zu entzünden. So sollte die wechselseitige Beziehung zwischen Familie und Volksgemeinschaft versinnbildlicht werden. Weihnachten heute Heute hat Weihnachten, wie wir es als Kinder unserer Zeit kennen, nur noch herzlich wenig mit der althergebrachten Bedeutung zu tun. Die germanischen, heidnischen Ursprünge des Festes sind sowieso weitgehend aus dem Bewusstsein unserer Volksgenossen gelöscht worden. Doch nicht einmal die christliche Deutung von Weihnachten ist heute noch allen Deutschen bekannt. An die Stelle religiöser Elemente und Innerlichkeit ist längst die totale Durch-Kommerzialisierung des Festes getreten. Bereits im September stehen die ersten Weihnachtsutensilien, Lebkuchen und Schokoladennikoläuse in den Supermärkten parat. Längst ist sind Konsum und Profitmaximierung in den Vordergrund getreten. Statt Ruhe und Besinnlichkeit, so könnte man es zynischerweise audrücken, lautet das Motto heute eher "Gehet und Kaufet". Advents- und Weihnachtszeit sind für Einzel- und Großhandel die umsatzstärksten Wochen des Jahres und dementsprechend ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Statt die gemeinschaftsstiftende Bedeutung, die Naturverbundenheit und die Besinnlichkeit des Festes in den Vordergrund zu stellen, wird Weihnachten in unserer spätkapitalistischen Gesellschaft als bloßes oberflächliches Konsumfest mit aufgeklatschten Versatzstücken wurzelloser Kitsch-Pseudokultur Made in USA ("Santa Claus" lässt grüßen...) und als reiner Produktivitätsfaktor für die Wirtschaft begangen. Kein Wunder, denn in einer Gesellschaft, in der die Familie und jedes Gemeinschaftsdenken systematisch zerstört, der schrankenlose Egoismus des Einzelnen zum höchsten Gebot erhoben und Volk und Heimat zu Humankapital und Wirtschaftsstandort degradiert werden, haben Kultur, tiefgründiges Denken und Fühlen, Besinnlichkeit und echte Harmonie keinen Platz. Die oberflächliche, kommerzielle Verhunzung des Weihnachtsfestes ist also nur eine logische Folge des lebensfeindlichen, naturwidrigen Systems, in dem wir heute zu leben gezwungen sind. Wie sollten wir Weihnachten feiern? In Anbetracht dieser kommerziellen Überlagerung von Weihnachten und der oberflächlichen Heuchelei, die damit einhergeht, könnte man nun sagen, daß uns als Nationale Sozialisten, die wir uns von diesem System rigoros abgrenzen und Neues schaffen möchten, das ganze Theater um das Weihnachtsfest überhaupt nichts angeht und wir es deswegen auch nicht feiern sollten. Das ist aber falsch (schon allein deswegen, weil jeder von uns mit dem Fest unvergessliche Kindheitserinnerungen verbindet, und weil wir diese Erinnerungen auch unseren Kindern einmal nicht vorenthalten wollen)! Denn wenn wir als volkstreue Menschen es ernst meinen mit der Wahrung von Kultur und Tradition unserer Ahnen, dann dürfen wir diese Traditionen, zu denen auch und gerade das Feiern von Weihachten gehört, nicht den liberalkapitalistischen Volkszerstörern überlassen. Tradition und Fanilie sind untrennbar mit dem Erhalt unseres Volkes und dessen Geist verbunden. Wenn wir uns auf die Wurzeln unseres Volkes zurückbesinnen wollen, ist der erste und einfachste Weg dazu, die uralten Traditionen zu pflegen und diese auch aktiv zu leben. Denn: Geht die Tradition verloren, gerät unsere Kultur in Vergessenheit und wird zur hohlen, leblosen Luftblase, dann stirbt auch die Seele unseres Volkes. Dann haben wir nichts mehr, für das es sich zu kämpfen lohnen würde... Deswegen sehen wir es für sehr wichtig an, die alten Riten unserer Ahnen und somit auch das Weihnachtsfest fest in unserem Lebensalltag zu behalten. Ob sich die Feier des Festes dabei an den altüberlieferten germanischen Bräuchen orientiert, oder ob doch die christlichen Elemente eher im Vordergrund stehen, ist unserer Meinung nach nicht so wichtig. Wichtig hingegen ist, dass wir uns der tiefen Bedeutung bewusst werden, die Weihnachten seit Alters her, unter welchen religiösen Vorzeichen auch immer, für die Menschen unseres Kulturkreises besaß: Die Besinnung auf die Gemeinschaft innerhalb der eigenen Familie und die Verbundenheit zur Natur, zu unserer Art und zu unserem Volkstum. Weihnachten ist wie kein anderes Fest des Jahres das Fest der Gemeinschaft, das Fest der Familie - und das Fest, das tief in der deutschen und europäischen Volksseele verankert ist. Oder, wie es ein SS-Obersturmführer in seiner Ansprache zur Kriegsweihacht 1944 ausdrückte: „Aus dem strahlenden Weihnachtsbaum spricht Deutschland! Kein Fest verkörpert so deutsches Wesen wie gerade das Weihnachtsfest. Darum wollen wir auch an diesem Tage geloben, fest und stark zu bleiben, damit auch kommende Geschlechter dieses Fest deutsch feiern können."
Verfasst mit Hilfe von Auszügen aus der Broschüre "Weihnachten", Schriften zur Feiergestaltung Nr.1 (herausgegeben von der Artgemeinschaft) Quelle: www.fb-bodensee.de |
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