| Redebeitrag zur Feier der Reichsgründung vor 139 Jahren |
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Im Folgenden dokumentieren wir den Wortlaut des Redebeitrages anlässlich der Reichsgründungsfeier vergangenes Wochenende (siehe Veranstaltungsbericht "Willkommen im Jahr 2010"):„Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen, nachdem die deutschen Fürsten und freien Städte den einmütigen Ruf an Uns gerichtet haben, mit Herstellung des Deutschen Reichs die seit mehr denn sechzig Jahren ruhende deutsche Kaiserwürde zu erneuern und zu übernehmen, bekunden hiermit, dass Wir es als eine Pflicht gegen das gemeinsame Vaterland betrachtet haben, diesem Ruf Folge zu leisten und die deutsche Kaiserwürde anzunehmen. Demgemäß werden Wir und Unsere Nachfolger an der Krone Preußens fortan den kaiserlichen Titel in allen Unseren Beziehungen und Angelegenheiten des Deutschen Reiches führen, und hoffen zu Gott, dass es der deutschen Nation gegeben sein werde, unter dem Wahrzeichen ihrer alten Herrlichkeit das Vaterland einer segensreichen Zukunft entgegenzuführen. Wir übernehmen die kaiserliche Würde in dem Bewusstsein der Pflicht, in deutscher Treue die Rechte des Reiches und seiner Glieder zu schützen, den Frieden zu wahren, die Unabhängigkeit Deutschlands, gestützt auf die geeinte Kraft seines Volkes, zu verteidigen. Wir nehmen sie an in der Hoffnung, daß dem deutschen Volke vergönnt sein wird, den Lohn seiner heißen und opfermutigen Kämpfe in dauerndem Frieden zu genießen. Uns aber und Unseren Nachfolgern an der Kaiserkrone wolle Gott verleihen, allezeit Mehrer des Deutschen Reiches zu sein, nicht an siegreichen Eroberungen, sondern an den Gütern und Gaben des Friedens auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung." Mit diesen Worten rief der frisch gekürte deutsche Kaiser Wilhelm I. vor 139 Jahren, am 18. Januar 1871 in Versailles das Zweite Deutsche Reich aus. Damit endete eine Herrschaft der Kleinstaaterei von über 300 Fürstentümern auf Deutschem Boden, die im Volke schon längst keine Legitimation mehr besaß. Schon seit Jahrzehnten kämpften zahllose Patrioten um die politische und geistige Einheit der Deutschen, die ihren Ausdruck in einem gemeinsamen Staat finden sollte. Auch wenn es letztlich unter anderen Vorzeichen geschah, so war es doch der preußische Ministerpräsident und spätere Reichskanzler Otto von Bismarck, der mit seinem zähen Ringen diesen Traum am 18. Januar 1871 endlich Wirklichkeit werden ließ. Otto von Bismarck war damit das gelungen, woran fast 1900 Jahre vor ihm der große Germanenfürst Hermann noch gescheitert war. Er hatte die deutschen Stämme im Herzen Europas zu einer schlagkräftigen Einheit zusammengeschmolzen. Als 67 Jahre später schließlich auch die lange abtrünnige Ostmark wieder heim geholt werden konnte, schien das Deutsche Reich am Gipfel seiner Träume.Leider kam es anders und eine Übermacht von Feinden rang das Reich in blutigen Schlachten trotz heldenhaftem Kampf zu Boden. Und doch: Über all die Jahre hindurch, gezeichnet von zwei großen und blutigen Kriegen, und 1945 besetzt und zerrissen, war das Deutsche Reich, die politische Schutzmacht des Deutschen Volkes, nicht tot zu bekommen. Selbst heute noch, in dieser ungeistigen Zeit, lebt das Reich fort - es lebt in uns, es brennt in unseren Herzen, und es will in unserem Geiste zu neuer Kraft heranwachsen. Deswegen stehen wir heute Abend hier. Nicht nur, um Geburtstag zu feiern. Wir wollen heute Abend einmal mehr den Schwur erneuern, nicht eher zu ruhen, bis wir die Fesseln der Knechtschaft gesprengt, die Sträflingskleidung dieser [zensiert]-Republik abgestreift und dem Deutschen Reich als der politischen und geistigen Verkörperung deutscher Einigkeit zu neuem Glanz verholfen haben. Dabei soll es uns heute nicht darum gehen, ob das Deutsche Reich völkerrechtlich noch existiert und ob diese Republik der [zensiert], in der wir heute leben müssen, sein völkerrechtlicher Nachfolger ist oder nicht. Diese Debatten sollen an anderer Stelle geführt werden. Moralisch jedenfalls kann ein Staat, der sein eigenes Volk zur Schlachtbank führt, kann ein Staat, der in seinen Entscheidungen nicht frei, nicht souverän, nicht patriotisch handelt, niemals der rechtmäßige Nachfolger des Deutschen Reiches sein.
Doch der Begriff „Deutsches Reich" darf für uns nicht die bloße Bezeichnung für ein geographisch festgelegtes Gebiet auf einer Landkarte sein. Das Reich ist mehr. Es ist mehr als nur die Summe vieler deutscher Stämme unter einem politischen Kommando. Es ist mehr, als die Zusammenführung aller deutsch sprechenden Menschen Mitteleuropas in einem Staat. Das Reich ist nicht nur etwas Äußerliches, etwas von außen erkennbares. Nicht nur ein Staat unter anderen. Nein, es ist vor allem auch etwas Innerliches. Eine Frage der inneren Haltung zum Leben und eine Frage der inneren Anschauung. Deutscher Idealismus, preußischer Geist, Aufrichtigkeit, Treue und Opfersinn sind die verborgenen Träger seiner moralischen Macht. Darum stehen wir heute hier zusammen. Wir sind die Fackelträger des Reiches in dieser Zeit der Dekadenz. Wir geben uns nicht mit bloßem Konsumieren und schleimig-heuchlerischer Oberflächlichkeit zufrieden. Wir streben höher, wir fühlen tiefer. Wir spüren tief in uns die Stimme, die uns heute hier her geführt hat und die uns deutlich macht, daß es an uns liegt, ob Deutschland einstmals aus den Trümmern dieser Unzeit wieder zu neuem Leben erwachsen kann, oder ob die deutsche Stimme schon bald für immer schweigen wird. Doch Worte wie diese sind schnell gesprochen. Und sie verhallen ungehört im Wind, wenn ihnen nicht Konsequenzen und Taten folgen. Aber wie sollen wir das anstellen? Wie können wir Taten folgen lassen, die unseren Worten auch gerecht werden?
Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Wir müssen bei uns selbst beginnen. Jeder von uns, jeden Tag. Denn Nationaler Widerstand heißt nicht, jedes Wochenende auf Demos zu gehen und abgeschirmt im Polizeikessel seine Parolen zu rufen. Nationaler Widerstand ist mehr als Aufkleber verkleben, Plakate hängen oder Flugblätter verteilen. Nationaler Widerstand beginnt im Alltag. Bei jedem Einzelnen von uns. Denn Erfolg werden wir letztlich nur haben, wenn wir es mit unserem Wollen ernst meinen. Wir müssen jetzt im Kleinen, untereinander, das vorleben, was wir einst im Großen verwirklicht sehen wollen. Wir müssen unsere Werte leben, nicht nur davon sprechen. Nur dann haben wir überhaupt die moralische Berechtigung, feierliche Anlässe wie den heutigen auch noch in Zukunft zu begehen. Treue, Kameradschaft, Gemeinschaft, Opferbereitschaft, Idealismus - all das dürfen für uns keine leeren Worthülsen sein, sondern Leitsterne, nach denen wir unser ganzes Leben auszurichten haben. In uns muß das brennen, was wir in anderen entzünden wollen. Nur dann erlangen wir bei Außenstehenden auch die Glaubwürdigkeit, die wir brauchen, damit man uns zuhört und sich mit unseren Vorstellungen auseinandersetzt. Alles andere ist sinnlos. Wer von Treue redet und im nächsten Atemzug seine Partnerin betrügt, der muß sich überlegen, ob er auch der Sache treu bleiben kann, wenn er das nicht einmal bei dem Menschen schafft, den er vermeintlich am meisten liebt. Wer von Gemeinschaft redet, und gleichzeitig über Freunde herzieht, Intrigen verbreitet oder Kameraden in Notsituationen im Stich lässt, der wird auch die Sache im Stich lassen, wenn es einmal ungemütlich wird. Wer Opferbereitschaft verlangt, und sich selber zu Hause vor dem PC einigelt, während andere sich selbstlos in den Kampf werfen, der hat kein Recht, anderen aufgrund vermeintlicher Feigheit Vorwürfe zu machen. Wer Idealismus predigt und nur nach Karriere, Geld, Ansehen und Schacher strebt, der hat in unseren Reihen nichts zu suchen, dient er doch nicht der Sache, sondern nur sich selbst. Liebe Freunde, im Volk gärt es. Die Menschen sehnen sich instinktiv nach Alternativen - und es liegt an uns, ihnen die bessere vorzuleben. Wir dürfen unsere großen Worte nicht nur im Munde führen - wir müssen Taten sprechen lassen. Füreinander einstehen, füreinander da sein, miteinander stehen, miteinander fallen. Wir sind nur stark, wenn wir zusammenhalten. Das ist der Geist des Reiches, den wir in uns entfesseln müssen. Wir lassen niemanden allein! Wenn wir dies beherzigen, wenn wir uns tief verwurzelt wissen in diesen unvergänglichen Werten, dann wird uns nichts mehr stoppen können. Dann laufen ihre Repressionen ins Leere. Dann brauchen wir auch keine Markenkleider, keine künstlichen Idole, keine teuren Handys und keine Volksverdummungs-Fernsehshows. Dann erst sind wir wahrhaft frei! Das alles geht vielleicht nicht von Heute auf Morgen - aber es ist notwendig. Und der Wille zählt. Wir müssen uns über uns selbst definieren, über unser Verhalten, über unseren Charakter und unsere Ideale, die wir repräsentieren - und über den Geist unserer Traditionen. Wir müssen in jeder Hinsicht besser sein als die anderen - nicht biologisch, sondern charakterlich. Mehr Sein und weniger Scheinen, heißt die Devise. Taten satt Worte. Mehr Sein, statt immer nur mehr haben zu wollen. Machen wir es deutlich: Wir wollen nicht länger mitspielen in diesem Zirkus des Untergangs, der uns tagtäglich unter die Nase gerieben wird. Wir klinken uns aus, wir wollen anders leben. Wir wollen frei sein! Wir sind die, vor denen ständig und überall gewarnt wird. Aber nicht, weil wir uns nachts auf Ausländerjagd begeben, weil wir dreimal täglich den rechten Arm zur Sonne hochreißen oder stockbesoffen in der Innenstadt herunlungern und Passanten anpöbeln. Nicht weil wir von Kopf bis Fuß vollgestopft sind mit Hass, Frustration, Dummheit und Missgunst. Sondern weil wir uns unsere eigenen Gedanken machen. Weil wir unser Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollen. Weil wir uns eingebettet wissen in eine 2000 Jahre währende Geschichte unseres Volkes. Weil wir seine Vergangenheit kennen. Und weil wir eine Zukunft wollen. Eine selbstbestimmte Zukunft, die unserem Wesen und unserer Art entspricht und für die es sich zu kämpfen lohnt.
Machen wir uns innerlich frei. Das Reich ist nicht tot. Es lebt in jedem von uns. Wir sind Deutschlands Phoenix aus der Asche. Wir tragen die Fackel der Freiheit in unseren Händen. Und wir haben es in der Hand, den Geist des Reiches wieder auferstehen zu lassen. Bauen wir das Reich der Freiheit und der Gerechtigkeit von Neuem aus den Trümmern der alten Welt - und jagen wir gemeinsam das Reich der Lüge und der Falschheit dort hin zurück, wo es hingehört: in die Hölle! Es lebe unser Volk - es lebe das Deutsche Reich!" |
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